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Es werden alle 10 Ergebnisse angezeigt

Barock Kommode Sachsen um 1780

Höhe: 78 cm
Breite: 120 cm
Tiefe: 86 cm
Holz: Nussbaum
Alter: um 1770

2.900,00 
Antike Louis XVI Kommode

Höhe: 83 cm
Breite: 123 cm
Tiefe: 60 cm
Alter: um 1800
Holz: Kirschbaum

Biedermeier Konsolenschrank Nussbaum

Höhe: 86 cm
Breite: 86 cm
Tiefe: 45 cm
Holz: Nussbaum
Alter: um 1820

1.650,00 
Empire Kommode Mahagoni um 1815

Höhe: 90 cm
Breite: 119 cm
Tiefe: 54 cm
Holz: Mahagoni
Alter: um 1815

1.750,00 
Empire Kommode um 1820

Höhe: 85 cm
Breite: 106 cm
Tiefe: 57 cm
Holz Kirschbaum
Alter: um 1820

2.200,00 
Louis Seize Kommode aus Nussbaum

Höhe: 84 cm
Breite: 128 cm
Tiefe: 63 cm
Holz: Nussbaum
Oberfläche: Schellack Handpolitur
Alter: 1790

3.499,00 
antike Anrichte Biedermeier um 1825

Höhe: 83 cm
Breite: 97 cm
Tiefe: 47 cm
Holz: Nussbaum
Alter: um 1825

1.499,00 
Biedermeier Kommode Norddeutschland

Höhe: 83 cm
Breite: 97 cm
Tiefe: 56 cm
Holz: Mahagoni
Alter: um 1840

1.499,00 
Spätbiedermeier Kommode Nussbaum

Höhe: 88 cm
Breite: 100 cm
Tiefe: 56 cm
Holz: Nussbaum
Alter: um 1850

1.600,00 
Biedermeier Kommode antik

Höhe: 84 cm
Breite: 110 cm
Tiefe: 54 cm

Schön & funktional - die antike Kommode

In der Diele, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer, im Büro oder Studio: Eine antike Kommode ist ein ebenso praktisches wie stilvolles Aufbewahrungsmöbel. In ihren Schubladen ist reichlich Platz für Kleidungsstücke und Accessoires, für Papiere, Erinnerungsstücke und diverse andere große oder kleine Gegenstände. Eine Kommode hilft, unkompliziert Ordnung zu halten: Ordentliche schätzen an diesem Möbel die Möglichkeit zu sortieren und zu organisieren; Unordentliche genießen es, ihre Habe einfach zu verstauen, ohne dass sie ihnen beim Öffnen der Schubladen entgegenfällt. Außerdem bereichert die Kommode jedes Zimmer mit einer zusätzlichen gut erreichbaren Abstellfläche.

Plädoyer für antike Kommoden

Eine antike Kommode ist, was Qualität von Material und Verarbeitung, Solidität, Funktionalität und ästhetisches Aussehen angeht, der Neuanschaffung aus dem Möbelmarkt in der Regel haushoch überlegen - und dabei oft genug preislich durchaus vergleichbar. Aus der Gründerzeit, aber auch aus dem Biedermeier sind viele schöne antike Originale erhalten, deren Anschaffungspreis den eines neu gefertigten Stilmöbels oder modernen Designerstücks oft sogar erheblich unterbietet.

Ob Sie Ihr Biedermeier-Wohnzimmer mit einer stilreinen Kommode antik komplettieren wollen oder einfach ein schönes, dauerhaftes Möbel nach Ihrem persönlichen Geschmack suchen - bei stilwohnen.de können Sie in großer Auswahl antike und alte Kommoden kaufen.

Was macht die alte Kommode antik?

Von Antiquitäten spricht man grundsätzlich, wenn es sich Objekte handelt, die mindestens um die 100 Jahre alt und weitgehend original erhalten sind. Als Richtwert für den originalen Erhaltungszustand gilt nicht nur, dass das Erscheinungsbild des Möbels weitestgehend unverändert ist, sondern dass auch nicht mehr als 30 Prozent des Materials ersetzt wurden.

Ausnahmen bestätigen die 100-Jahre-Regel: Auch jüngere Stücke - Jugendstil, Art Deco oder ganz besondere Volkskunstarbeiten - können als Antiquitäten gelten, wenn sie in Fertigung und Ausdruck hohen Qualitätsansprüchen genügen. Gut möglich, dass in ein paar Jahrzehnten auch eine aus den 1950er Jahren stammende Kommode antik sein wird - heute bezeichnet man solche "noch nicht ganz antiken" (und oftmals hinsichtlich der Qualität und der verwendeten Materialien nicht über jeden Zweifel erhabenen) Möbel gern mit dem englischen Begriff vintage.

Handwerkliche Fertigung

Eine der wesentlichen Besonderheiten und der größte Wert antiker Möbel liegt heute in ihrer zumindest bis zur Gründerzeit ausschließlich handwerklichen Fertigung. Ein mit einem solchen Maß von Erfahrung und Kunstfertigkeit, ohne jedes Schielen auf Kostenersparnis, Materialökonomie und Arbeitszeitverkürzung rein von Hand gefertigtes Möbel wäre heute fast unbezahlbar - demgegenüber erscheint sogar eine original alte Kommode oft günstig.

Ob eine Kommode antik ist, erkennt der Fachmann unter anderem an den Verbindungen der einzelnen Teile: Antike Möbel wurden niemals genagelt oder verschraubt, sondern in aller Regel verzapft oder gezinkt. Das bedeutet, Einzelteile wie etwa die Seitenwände von Korpus oder Schubladen alter Kommoden sind durch verschiedene Varianten aufwändig ausgearbeiteter Steckverbindungen miteinander verbunden und dann verleimt.

Kein Shabby Chic, sondern echte Patina

Was diese Möbel in unserer schnelllebigen Zeit mit ihrer Wegwerfmentalität außerdem so reizvoll macht ist ihre echte Patina, ihr Charakter als Zeugen vergangener Epochen, als Relikte und Repräsentanten eines weitgehend untergegangenen Lebensgefühls. Und als sorgfältig gepflegter und bewahrter, stolz weitergegebener Familienbesitz. Viele Liebhaber antiker Möbel möchten diese Traditionen gern wieder aufleben lassen.

Geschichte der Kommode

Auch die alte Kommode war einmal eine Innovation!

Eines Tages im Spätmittelalter ... hatte ein Schreiner den Geistesblitz, eine Truhe auf eine ihrer langen Seitenflächen zu stellen - und die Kommode war geboren (wenn auch noch nicht unter diesem Namen). Schon damals war sie ein Zeichen von wachsendem Wohlstand: Im Gegensatz zur Truhe, die meist auch gleichzeitig Sitzmöbel war, konnte man sich nun ein spezialisiertes Aufbewahrungsmöbel leisten. Längere Zeit blieb es noch bei der Urform mit klappbarem Scharnierdeckel und ohne Schubladen. Eine zusätzliche Schublade, oft auch Blindschubladen, die die Fassade des großen Stauraums im Inneren nach außen hin strukturierten, erhöhten Gebrauchswert und ästhetischen Anspruch der Kommode.

Vom Bureau zur Commode

Die Kommode im heutigen Sinne als reines Schubladenmöbel entstand im späten 17. Jahrhundert und wurde im frühen 18. Jahrhundert richtig modern - damals noch unter dem französischen Namen Bureau. Der einflussreiche französische Möbeltischler André Charles Boulle fertigte unter anderem Kommoden für Ludwig XIV. Da sich damals ganz Europa am Stil von Versailles orientierte, trat die barocke Kommode in Kopien und Variationen ihren Siegeszug in europäische Paläste und Schlösser, und bald auch in die Salons wohlhabender Haushalte an.

Der Name Kommode setzte sich wohl um 1710 durch. Er bedeutet auf französisch soviel wie praktisch, bequem - offensichtlich fand man das unterteilte Aufbewahrungsmöbel mit der zusätzlichen Abstellfläche für Dekorations- und Gebrauchsgegenstände damals bereits genauso überzeugend wie heute. Eine Zeitlang allerdings teilte sich die Kommode ihren Namen mit einem praktischen Kleinmöbel etwas anderer Art - nämlich dem kleinen Schränkchen im Schlafzimmer, das der Aufbewahrung des Nachtgeschirrs diente ...

Diverse Formen der Kommode entwickelten sich, wurden modern, kamen aus der Mode und wurden später wieder aufgegriffen - gerade oder bombierte (gewölbte) Kommoden, kleine, auf höheren Beinen stehende Kommoden mit einer oder zwei Schubladen in der Art eines Beistelltischchens, oder größere Möbelstücke mit drei oder vier übereinander angeordneten Schubladen auf gedrungenen Beinen.

  • Inspiration für die Commode tombeau, ein typisch barockes Möbel, waren Sarcophage des 17. Jahrhunderts: Sie ist charakterisiert durch ihre allseitig ausgeprägt gewölbte dreistöckige Form, wobei zuoberst häufig zwei kurze anstelle von einer langen Schublade zu finden sind, und die fein ziselierten Schubladengriffe und Schutzbeschläge aus vergoldeter Bronze.
  • Im Rokoko wurden solche Kommoden mit dreidimensional gewölbten Oberflächen als Commode bombé bezeichnet.
  • Die aufrechte Commode arbalète zeichnet sich durch den an eine Armbrust erinnernden Schwung ihrer Fassade aus.
  • Bei der Commode à encoignures flankieren Eckschränkchen den zentralen Schubladenteil, bei der Commode à l'anglaise sind es offene Regale.

Barocke Kommoden waren üppig mit Furnierarbeiten aus Messing, Zinn und Schildpatt (Boulle-Marketerien), später bevorzugt mit Intarsien aus verschiedenen wertvollen Holzarten geschmückt. Den oberen Abschluss bildete eine im gleichen Stil dekorierte Holzplatte, später gern auch eine Marmorplatte. Einer englischen Mode folgend, wurden Kommoden um die Mitte des 18. Jahrhunderts auch gern mit aufwändigen Lackmalereien im orientalisierenden Stil verziert. Solche Chinoiserien fanden sich oft in Schlaf- und Ankleidezimmern. Insgesamt zeigen sich Kommoden im Stil des Rokoko (Ludwig XV.) leichter und verspielter als ihre barocken Vorfahren, aber ebenfalls mit üppigen Verzierungen und Beschlägen in der typischen Formensprache dieser Stilepoche.

Mit dem Aufkommen des Klassizismus (Ludwig XVI., deutsches Biedermeier) wurde die Kommode nüchterner in Form und Verzierung. Rückkehr zu geraden Konturen, aufrechte rechteckige oder halbrunde Grundformen, architekturale Fassadengliederung und schlichte Edelholzfurniere oder geometrische Einlegearbeiten gaben ihr ein elegantes und zunehmend funktionales Aussehen.

Währenddessen in England ...

Im 19. Jahrhundert drückten auch englische Möbelmanufakturen der Kommode ihren Stempel auf und schufen zweckmäßige, moderne Varianten des Möbels.

  • Die ursprünglich für die Seefahrt entwickelte Wellington Chest bringt um 1820 frischen Wind in das Design zeitgenössischer Kommoden: Ihre völlig neue schmale, hohe Form mit bis zu zehn Schubladen oft unterschiedlicher Höhe und zentralem Verschlussmechanismus macht sie zur idealen Aufbewahrung für Papiere und Dokumente.
  • Die Bachelor Chest - zu deutsch Junggesellenkommode - trägt als praktisches Kombinations-Möbel der Tatsache Rechnung, dass auch damals nicht jedermann in ausgedehnten Zimmerfluchten lebte. Sie vereint die Aufbewahrungsmöglichkeiten einer typischen Kommode mit einer ausklappbaren oder ausziehbaren Schreibplatte.

Antike Kommode kaufen - am besten beim Fachmann

Wie kaum ein anderes Möbelstück vereinen die schönsten Exemplare antiker Kommoden Nutzwert und makellose repräsentative Optik in ganz unterschiedlichen Stilrichtungen. Deshalb liegt uns die Antik Kommode auch besonders am Herzen. Bei uns können sie sich beraten lassen und fachgerecht restaurierte, aber auch unrestaurierte antike Kommoden kaufen. Wir erstellen originalgetreue Nachbauten von Möbeln in Ihren Wunschmaßen. Und selbstverständlich restaurieren und reparieren wir auch Ihre antike Kommode. Dazu gehören Schreinerarbeiten ebenso wie das Entlacken und Wachsen der Oberflächen sowie die Schellackpolitur von Hand.

Gern begrüßen wir Sie nicht nur online auf unserer Webseite stilwohnen.de, sondern auch in Person in unserem Geschäft in Neukirchen. Hier können Sie unser breites Angebot antiker Kommoden vor Ort in Augenschein nehmen.

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