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Empire Sessel aus Mahagoni um 1800

Höhe: 92 cm
Breite: 62 cm
Tiefe: 60 cm
Sitzhöhe: 45 cm

Antike Sessel - elegante Sitzmöbel mit Geschichte

„Nehmen Sie bitte Platz“: Antike Sessel auf stilwohnen.de Sie sind gemütlich, einladend und echte Sammlerstücke: Antike Sessel haben einiges für sich. Dabei kann das Sitzmöbel auf eine lange Geschichte zurückblicken, nicht immer war das komfortable Sitzen selbstverständlich. Im Laufe der Zeit hat der antike Sessel einige Wandlungen erfahren.

Die ersten antiken Sessel

Vermutlich gaben hohe Würdenträger wie Könige und Geistliche die ersten Sessel im europäischen Mittelalter in Auftrag. Vorläufer gab es jedoch bereits in der Antike. Imposante, reich geschmückte Stühle dienten Pharaonen, babylonischen Herrschern und ähnlich hochstehenden Personen zu Repräsentationszwecken, das Sitzen galt dabei lange als Privileg. Jedoch waren diese Vorläufer des antik Sessels noch nicht gepolstert. Wie wir heute wissen, begannen erst im späten Mittelalter Handwerker ihre Kenntnisse, die sie über Polsterungen hatten, aus dem Kutschenbau und der Sattelherstellung auf das Sitzen auf Stühlen zu übertragen und entwickelten daraus die ersten Sessel. Die Polsterungen bestanden zunächst aus Leder, das über Federn, Rosshaar, Sägemehl oder Gras gespannt wurde. Bald darauf entdeckte man auch die Vorteile von Armlehnen und die ersten Sessel entstanden in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Diese erfuhren dann im Laufe der Zeit einige Veränderungen und wandelten sich mit zunehmenden Kenntnissen, bis hin zu modernsten Varianten, die sowohl den guten Geschmack als auch die Gesundheit bedienen.

Antik Sessel im Laufe der Zeit

Zunächst blieb das bequeme Sitzen auf Sesseln Herrschern und geistlichen Würdeträgern vorbehalten. Historiker vermuten, dass sich die Entwicklung des Sitzmöbels deswegen verzögert hat. Das 18. Jahrhundert jedoch, das zum Teil auch als „das goldene Jahrhundert der Möbel“ bezeichnet wird (genauso wie es zahlreiche andere Veränderungen hervorbrachte), zeitigte wertvolle Impulse:

Da war zunächst die Entwicklung der Bergère. Diese stellt einen antiken gepolsterten Sessel dar, der rundum mit einem Holzrahmen verkleidet ist, meist mit kostbaren Verzierungen. Ein eingelegtes Sitzkissen sorgt hier für das bequeme Sitzen. Abwandlungen der Bergère gibt es später im Rokokostil und im Empirestil. Ein schönes Beispiel einer klassischen Bergère findet sich unter der Kategorie Kirschbaum Sessel.

Doch das 18. Jahrhundert brachte noch andere Neuerungen hervor: so zum Beispiel das Fauteuil. Dabei handelt es sich um einen antik Sessel mit einem Holzrahmen, wobei Sitzfläche und Rücklehne von der Polsterung deutlich getrennt sind. Zudem hat das Fauteuil gepolsterte Armlehnen, die offen sind.

Auch der Medaillonsessel entstand im 18. Jahrhundert. Dieser besitzt eine ovale oder runde Rückenlehne mit Holzrahmen und wurde – für den Prunk des 18. Jahrhunderts typisch – mit kostbaren Stoffen bezogen.

Zum Klassiker sollte sich schließlich der Ohrenbackensessel entwickeln, der zwar im 18. Jahrhundert in England entstand, jedoch erst im 19. Jahrhundert im Biedermeier besonders beliebt wurde. Wie für die Sehnsucht des aufstrebenden Bürgertums nach Gemütlichkeit typisch, besitzt dieser geschwungene oder gerade Seitenteile, die dafür gedacht sind, die Wärme des Kaminfeuers einzufangen und den Sitzenden vor Zugluft zu schützen. Ein schönes Exemplar eines klassischen antiken Sessels, wie er in der Epoche des Biermeier beliebt war, finden Sie hier. Der Sessel hat eine einladende blaue Federnkernpolsterung diese wird umschlossen von einem hochwertigen Holzrahmen und schützenden Seitenteilen aus Kirschbaum.

Doch auch im 19. Jahrhundert gab es Fortentwicklungen des antik Sessels: Die Gebrüder Thonet, ihres Zeichens Möbelfabrikanten aus Wien, machten den Bugholzsessel populär, da sie diesen als erste industriell in Serie fertigten. Den Bugholzsessel zeichnet dabei ein schwungvoll gebogener Holzrahmen aus. Dieser ist zwar ungepolstert, aber meist mit Rohr bespannt. Dadurch erhält er seinen Sitzkomfort. Er wird aus unter Dampf gebogenem Holz gefertigt.

Das 20. Jahrhundert brachte dann die mondänen, extrem bequemen Clubsessel hervor, die ein klassisches Art Déco-Möbel darstellen: Eine tiefe Sitzfläche mit komfortabler Federkernpolsterung, niedrige Rücken- und Armlehnen und eine zurückgelehnte Form zeichnen ihn aus. Der Clubsessel stammt in dieser Form aus britischen Herrenclubs des frühen 20. Jahrhunderts und ist meist mit Leder bezogen.

Sessel in ihrer Weiterentwicklung wurden im Laufe des 20. Jahrhunderts immer populärer: Der Wirtschaftsaufschwung der 1950er-Jahre machte Gebrauchsgüter für fast jeden erschwinglich. Sofa, Schrankwand und Sessel gehörten bald zur normalen Ausstattung eines jeden Haushalts. Das Aufkommen Fernsehens in den 1960er-Jahren trug schließlich das Ihre zu dieser Entwicklung bei. Heute sind Sessel aus einer Wohnungseinrichtung nicht mehr wegzudenken.

Antike Sessel günstig kaufen

Wer alte Sessel günstig kaufen will, dem sei zunächst der Gang zum Antiquitätenhändler, wie ihn stilwohnen.de darstellt, angeraten. Online kann man sich zunächst einen groben Eindruck verschaffen, doch Probesitzen ist auf jeden Fall empfehlenswert. In der Regel findet man bei solchen Händlern auch weiteres wertvolles Interieur wie zum Beispiel antike Esstische (vgl. etwa einen Nussbaum Esstisch).

Bewährt hat es sich auch, bei eBay zu stöbern oder Haushaltsauflösungen mit zu verfolgen. Häufig ergeben sich dabei interessante Schnäppchen, zumal die Verkäufer oft nicht wissen, was für Raritäten sie verkaufen. Hier gibt es antike Sessel natürlich besonders günstig zu haben. Doch auch andere Auktionshäuser, die online vertreten sind, wie zum Beispiel Quoka oder Lot-tissimo, lohnen einen Besuch. Insbesondere Lot-tissimo ist auf Antiquitäten und Kunst spezialisiert, wobei die Teilnahme an Auktionen per Internet möglich ist. Selbstredend haben diese Portale den Nachteil, dass sich der Käufer nur online einen Eindruck machen kann.

Wer sich sicher sein will, dass er einen echten antiken Sessel erwirbt, kann schließlich einen Gutachter beauftragen, der allerdings selbst wiederum mehrere hundert Euro kostet. Beim Bundesverband Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter gibt es umfassende Listen bezüglich zur Verfügung stehender Experten. Sicher können Käufer auch sein, wenn Sie seriöse Portale mit entsprechenden Referenzen wie stilwohnen.de besuchen.

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