Wird geladen … Laden, hängt von Ihrer Verbindungsgeschwindigkeit!

03762/709584
Warenkorb - 0,00 

Es werden alle 2 Ergebnisse angezeigt

antiker Beistelltisch mit Schublade um 1830

Höhe: 70 cm
Breite: 55 cm
Tiefe: 50 cm

antiker englischer Beistelltisch um 1900

Höhe: 76 cm
Breite: 75 cm
Tiefe: 51 cm

Antike Tische – der Spiegel der Vergangenheit

Von antiken Tischen, Schränken und anderen Möbeln spricht man, wenn diese vor ein oder mehreren Jahrhunderten hergestellt wurden. Meist sind es kleine Kunstwerke von zeitloser Schönheit und großem Wert. Sie bringen ein Stück Geschichte ins eigne Heim und kommen nie aus der Mode.

So können antike Tische, passende Stühle und ein Buffet, jedes Esszimmer in die Biedermeierzeit oder das Barock zurückversetzen, je nachdem welcher Stilepoche die Möbel entsprechen. Bei der Vielzahl verschiedener Tische ist es aber auch möglich, in einer modern eingerichteten Wohnung, einzelne, nostalgische Akzente zu setzen und gleichzeitig ein nützliches Möbelstück zu haben.

Die Vielfalt des Tisches

Im Schlafzimmer unterstreicht der barocke Schminktisch nicht nur das romantische Ambiente, sondern bietet auch gute Ausweichmöglichkeiten zum praktischen Spiegelschrank im Badezimmer. Da das Barock durch besonders üppige, runde Formen gekennzeichnet wird sind die meisten damen- spezifischen Möbel, wie z.B. Schmink- oder Nähtische im Barockstil gefertigt. Viele antike Tische dieser Zeit sind aber auch aus Eiche gefertigt und haben kräftige Balusterbeine oder runde Tischplatten.

Im eher praktisch und nüchtern gehaltenen Flur ist dagegen ein Biedermeierwandtisch der ideale Standplatz fürs Telefon und ein eleganter Hingucker. Die Möbel der Biedermeierzeit sind nämlich sehr auf Zweckmäßigkeit ausgerichtet, deshalb eher schlicht gehalten und stark den damaligen englischen Möbeln nachempfunden.

Antike Tische der Biedermeierzeit

Antike Tische des Biedermeiers haben meist eine schlichte Tischplatte mit einer Schublade in der Zarge, die von konischen Viereckbeinen getragen wurde. Eine der beliebtesten Holzarten dieser Zeit war Kirschbaum, dessen Oberfläche man durch Polieren besonders glatt bekam.

Ausschweifungen der Gründerzeit

Antike Tische aus der Gründerzeit sind dagegen durch ihre kantigen Formen mit reichhaltigen Ausschmückungen zu erkennen. Hier wird, z.B. eine schlichte Tischplatte von gedrechselten Beinen getragen und die Tischzarge mit einer Diamantierung geschmückt. Auch gedrechselte Balusterbeine, mit zierlichen Messingrollen, sind typische Zeichen der Gründerzeit.

Die Schönheit des Jugendstils

Tische des Jugendstils sind dagegen oft mit geometrischen oder floralen Ornamenten, z.B. Seerosen, Lianen oder Lilien verziert. Die oftmals geschnürten Beine, werden durch ein Mittelkreuz stabilisiert an dessen Enden sich Kanneluren befinden.

Das Holz die Sprache der Möbel

Die beliebtesten Holzarten für antike Tische sind die sehr edlen Hölzer Mahagoni und Kirsche, die besonders im sehr auf Repräsentation ausgerichteten Empire verwendet wurden, sowie Eiche und Nussbaum. Die Weichhölzer Fichte, Tanne und Kiefer finden hauptsächlich bei den antiken Bauernmöbeln oder als Blindholz Verwendung.

Echte Antike Tische sind nicht gerade preiswert. Wer nicht so viel ausgeben möchte, der kann auch auf zahlreiche, günstigere Nachbauten zurückgreifen. Und ob ein Tisch antik ist oder nur so tut, wird wahrscheinlich in erster Linie nur für einen Sammler oder Kunstliebhaber von Bedeutung sein.

Mobile Version: Aktiviert