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Antikes Biedermeier Sofa

Höhe: 105 cm
Breite: 177 cm
Tiefe: 67 cm
Holz: Kirschbaum
Alter: um 1820

3.600,00 
Biedermeier Sofa Kirschbaum

Höhe: 86 cm
Breite: 180 cm
Tiefe: 70 cm
Sitzhöhe: 50 cm

1.999,00 

Sofa Kirschbaum – historische Wohnraumakzente bei stilwohnen.de

Perfekte Inszenierung für Ihren Wohnraum

Das Sofa ist nicht einfach nur ein Sitzmöbel. Kaum ein anderes Möbelstück verrät die Persönlichkeit seines Besitzers, wie das Sofa Kirschbaum. Schließlich ist es der Mittelpunkt Ihres Wohnraums. Hier empfangen Sie Ihre Gäste und laden Sie zum Verweilen ein. Dabei ist der Blick vom Sofa genauso wichtig, wie der Blick auf das Sofa. Kein Wunder also, dass ein Sofa für die Inszenierung Ihres Wohnraums eine der entscheidendsten Rollen spielt.

Ob als dekoratives Einzelstück oder als Bestandteil Ihrer Sitzgruppe, für ein stilvolles, authentisches Ambiente bietet sich das Sofa Kirschbaum an. Das Sofa aus Kirschholz verleiht Ihrem Interieur Charakter und eine individuelle Klasse. Bei der Herstellung von Möbeln findet Kirschbaumholz seit der Zeit des Biedermeier verstärkt Verwendung. Die warme, braun-rötliche Färbung und die feine Maserung entspricht dem Bedürfnis nach Behaglichkeit und Exklusivität. Durch die vornehme Eleganz des Materials unterstützt das Sofa Kirschbaum die Atmosphäre Ihres Raumes.

Historische Wohnraumkonzepte des 19. Jahrhunderts

Das Angebot von stilwohnen.de ist auf seltene Antiquitäten verschiedener Epochen spezialisiert. Einen Schwerpunkt bieten aufwendig aufgearbeitete historische Originale sowie hochwertige neu angefertigte Reproduktionen aus der Zeit des Biedermeier. In den Möbeln dieser Zeit drückt sich die Sehnsucht nach innerer Ruhe aus, die Suche nach einem individuellen und persönlichen Stil. Das Aufkommen der bürgerlichen Kultur und die Besinnung auf das Idyll im Privaten sind Reaktionen auf die politischen Wirren und kriegerischen Auseinandersetzungen der napoleonischen Zeit in Europa.

Doch nicht nur das Privat- und Familienleben bekam einen neuen Stellenwert. Gepflegt wurde besonders die Geselligkeit im kleinen Rahmen. Die Wohnstube des Biedermeier diente als Austragungsort für Salons, Kaffeekränzchen oder bietete den Rahmen für Aufführungen von privaten Kammerstücken und Hausmusik. Die Möbel mussten daher auch gewissen Repräsentationsansprüchen genügen. Bücherschränke und Regale waren der Inbegriff von Bildung und Wohlstand. Die schlichte Eleganz der Sitzmöbel drückte die Besinnung auf bürgerlicher Tugenden aus: Ehrlichkeit und Bescheidenheit. Im Vordergrund stand nicht die Zurschaustellung prunkvoller Dekoration, sondern das Erzeugen von Behaglichkeit und Gemütlichkeit. In diesem Zusammenhang kommt erneut dem Sofa eine bedeutende Rolle zu. Das Sofa steht meist an prominenter Stelle und beeinflusst als Solitär, wie kein anderes Möbelstück, die Raumwirkung.

Das Sofa als Möbelstück

Die bedeutende Rolle, die dem Sofa bei der Wohnraumgestaltung zukommt, ist ein Resultat der Entwicklungen im frühen 19. Jahrhundert. Bevor das Sofa als Sitzmöbel Einzug in die Wohnstuben hielt, war die Funktion des Sofas auf das Liegen beschränkt. Es diente als Ruhemöbel, zum Ausruhen während des Tages oder zur kurzen Erholung. Ursprünglich die Bezeichnung für eine gepolsterte Ruhebank in der Antike, wurden im 17. Jahrhundert Sofas, für eben diesen Zweck, ausschließlich für den Adel hergestellt. Es handelte sich um teure, aufwendig verzierte Luxusmöbel.

Erst ab dem 19. Jahrhundert wurden Sofas mit Rückenlehne zum Anlehnen und mit Sprungfederpolsterung in großer Zahl hergestellt. Die neu gewonnene Souveränität des Bürgertums spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass Einrichtungsgegenstände und Objekte, die zuvor lediglich dem Adel vorbehalten waren, jetzt in die privaten Haushalte übernommen werden. Dabei werden die Sofas nicht selten um weitere Sitzmöbel gleicher Gestaltung ergänzt und mit Tischen zu einem Ensemble zusammengefügt. Auch bei stilwohnen.de finden Sie eine Auswahl an historischen Couchtischen aus Kirschbaumholz.

Stilistische Unterscheidungen

Einen einheitlichen Möbelstil des Biedermeier gibt es nicht. Handelt es sich dabei eher um eine stilistische Sonderform des Klassizismus. Es lassen sich jedoch übergeordnete stilistische Eigenschaften identifizieren. Die Möbel zu Beginn des Biedermeier sind deutlich schlichter und gediegener. Das ästhetische Bewusstsein des Bürgertums drängt auf schlichte Eleganz und verdrängt oberflächlichen Luxus. Die anmutige Feinheit eines Sofas drückt sich beispielsweise in der Qualität seiner Verarbeitung aus. Die Schönheit des Materials wird zelebriert und durch aufwendige Politur verstärkt. Seine ästhetische Wirkung gewinnt das Sofa Kirschbaum durch klassische Zurückhaltung und seinem ausgewogenen Zusammenspiel von Material, Farbigkeit und Proportion.

Daher hat es sich durchgesetzt, Möbel der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts regional und nicht stilistisch zu unterscheiden. Dafür spricht, dass seit der Zeit des Biedermeiers, Möbelstile nicht mehr durch Architekten oder die Stilschulen der polytechnischen Vereine und Hochschulen bestimmt wurden. Seit etwa 1800 konnten Tischler, die bis dahin nur für einen jeweiligen Auftrag arbeiten durften, Möbelstücke auf Lager produzieren. Mittelständige Tischlereien kreierten eigene Formen und kombinierten Vorlagen mit den eigenen Vorstellungen und ihrem handwerklichen Können.

Die ersten Möbel des Biedermeier entstanden nach englischem Vorbild in Wien. Die stilistischen Unterschiede im deutschsprachigen Raum lassen sich folgende stilbildende Regionen zusammenfassen:

  • Der bayrische Raum, speziell in der Münchner Umgebung
  • Die Region um Mainz und der deutsche Südwesten
  • Die norddeutsche Region um die ehemals selbständige Stadt Altona
  • Die norddeutsche Küstenregion um Flensburg
  • Berlin und Mitteldeutschland

In der Zeit nach dem Biedermeier gingen Weiterentwicklungen des Klassizismus und Stilneuauflagen, sogenannte Neostile, ineinander über. Zu den parallel existierenden Stilrichtungen gehören unter anderem Historismus, Bauern- oder Altdeutscher Stil. Erst die Gründerzeit und die Moderne bieten mit Art Déco und Jugendstil wieder überregional gültige und eindeutig identifizierbare Möbelstile an.

Historisches Original oder maßgefertigte Nachbildung?

Es besteht kein Zweifel daran, dass Ihr, bei stilwohnen.de aufwendig restauriertes Sofa aus Kirschholz Ihrem Interieur eine unersetzbare Qualität, Flair und Ambiente verleiht. Bei stilwohnen.de erhalten Sie fachgerecht restaurierte oder reparierte antike Möbelstücke. Dabei werden historische Materialien und Arbeitstechniken verwendet. Furniere und Oberflächen werden aufgearbeitet, entlackt, gewachst, mit Schellack handpoliert und erhalten so ihre ursprüngliche Wirkung zurück. Die elegante Formsprache sowie die besondere Farbigkeit und Maserung eines Sofas aus Kirschbaumholz entspricht dabei genauso zeitgenössischen Ansprüchen an die ästhetische Qualität unserer Wohnräume. Darüber hinaus fügen sich Sitzmöbel aus der Zeit des Klassizismus und des Biedermeier nahezu perfekt in moderne Wohnkonzepte ein.

Die sich daraus ergebende immer weiter steigende Popularität dieser Möbel beschränkt die Verfügbarkeit gut erhaltener antiker Originale. Für die originalgetreuen Nachbildungen werden bei stilwohnen.de entsprechend historische Hölzer verwendet, um, wie beim Sofa Kirschbaum, die Oberflächenwirkung des antiken Originals zu erzielen. Traditionelle Herstellungsmethoden und moderne Techniken machen aus jedem Stück selbst ein unverwechselbares Einzelstück. Die Neuanfertigung hält dabei weitere Vorteile bereit. Alle Nachbauten sind nach Maß und ganz entsprechend Ihres Kundenwunsches erhältlich. Auch Detailfragen erfüllen wir nach Ihren Vorstellungen, egal ob Schnitzarbeiten oder Wunschintarsien. Vervollständigen Sie Ihre Sitzgruppe oder Ihre antike Esstischgarnitur: Bei stilwohnen.de lassen Sie Stühle oder Sitzmöbel nach Vorlage und in beliebiger Stückzahl nachbauen.

stilwohnen.de bietet erstklassige Möbelrestaurierung sowie hochwertige Stilmöbel aus verschiedenen Epochen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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