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Scherenhocker Nussbaum im Biedermeierstil

Höhe: 67 cm
Breite: 75 cm
Tiefe: 40 cm
Sitzhöhe: 50 cm
Holz: Nussbaum

525,00 
Biedermeier Hocker Nussbaum

Höhe: 48 cm
Breite: 46 cm
Tiefe: 36 cm
Holz: Nussbaum

240,00 

Nussbaum Hocker – überragend geschichtsträchtig

Geht es um die alte Frage, was den Menschen vom Tier unterscheidet, muss man nicht einmal philosophisch werden. Ein Blick auf die Art, wie wir sitzen, reicht bereits aus. Denn während Vierbeiner oder gefiederte Freunde es vorziehen, auf ihren Läufen Platz zu nehmen, trachtete der Mensch schon immer danach, sich durch Sitzmöbel über die Erde zu erheben. Und dies so bequem und grazil wie möglich. Zu den ältesten Sitzmöbeln der Menschheit gehören Hocker, die als einfacher Schemel ihren Anfang nahmen, bis sie sich zum edlen Beistellmöbel für die häusliche Bequemlichkeit erhoben.

Der Nussbaum Hocker als Ausdrucksmittel der Macht

Welchen Wandel Nussbaum Hocker und andere elegante Holzmodelle hinter sich haben, lässt sich leicht am Wandel ihrer Höhe, ihrer Funktion und natürlich der Meisterschaft ihrer Fertigung ablesen. In seinen bescheidenen Anfängen war der Hocker ein Möbelstück mit vielen Pflichten. Er diente als Fußbank, als Tritt für schwer erreichbare Regale, als Sitzplatz für die weniger wichtigen Familienmitglieder oder als (oft einzige) Ablage für Haushaltsgegenstände.

Wer es sich leisten konnte – und dies waren nur wenige – ließ sich einen kunstvoll verzierten Hocker fertigen, der die Füße in einem perfekten Winkel zum Thron, zum Bischofssessel oder zum edlen Stuhl anhob. Mit anderen Worten: War ein Hocker nur als Fußbank aus Nussbaum oder anderen Hölzern gedacht, so besaß der Sitzende Macht und Zeit, es sich bequem zu machen.

Erst etwa im 16. Jahrhundert wuchsen Hocker sowohl bei den Maßen, als auch in ihrer Bedeutung in die Höhe. Je üppiger und ausladender die Kleidung wurde, desto schwieriger war das Sitzen. Ein Hocker als allseits offene Lösung, die der Bequemlichkeit, aber auch der Haltung diente, wurde zum wichtigsten Einrichtungsstück eines gehobenen Haushalts. Polsterungen und üppiges Zierrat am Holz wiesen die Bedeutung des Besitzers für alle sichtbar aus. In den Behausungen der Unterschicht blieb er allerdings, was er war: ein simples, langlebiges und vielseitiges Stück. Ganz im Sinne dieser Idee wurde der Nussbaum Hocker in späteren Zeiten auch von der erstarkenden Bürgerschicht verwandt: Vielseitige Bequemlichkeit und eine hohe Funktionalität gingen Hand in Hand, als die Familie und die gute Stube zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens wurde. Eine entscheidende Rolle für diese Entwicklung spielte dabei Nussbaum als beliebtes Holz für Hocker.

Das Geheimnis von Nussbaum: Hocker mit Strahlkraft

Wenn es beim Thema Holz einen Inbegriff für eine auffällige Oberfläche und dementsprechende Möbel mit Blickfang-Potential gibt, dann ist dies unzweifelhaft Nussbaum. Hocker aus diesem Edelholz wirken selbst bei dezentester Ausführung äußerst lebendig und das Material war besonders in der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts beliebt. Mit einem Hocker aus Nussbaum massiv, mit Tischen aus Nussbaum oder einer Kommode kann ein Tischler bis heute stets zeigen, was in ihm steckt:

  • Die lebendige Maserung fordert zu einer sehr genauen Formenführung und Fertigung des Möbelstücks heraus, damit sie perfekt wirken kann.
  • Möbel aus Nussbaum verbinden am besten eine strenge Formensprache mit einer üppigen Optik.
  • Die warme Farbe in changierenden Brauntönen bereichert den Wohnbereich und dient als Blickfang.
  • Nussbaum ist hart und schwer – ideal für Möbel mit langer Wertbeständigkeit und für feine Schnitzarbeiten. Auch viel benutzte Möbel halten damit besonders lang.
  • Als biegefestes Holz ist es ideal für die Dessins des Barock und Louis Seize.

Ein Nussbaum Hocker als wertvolles Stück, dem man seine Qualität tatsächlich von Natur aus ansieht, vereint also alle Eigenschaften, die sich stilvolle Bewohner von ihrem Zuhause wünschen: Eine überragend lebendige Optik wird mit feinen Zierdetails ergänzt, der Sitz ist selbst als antikes Original noch immer äußerst stabil und die kleinen Bänke passen sich hervorragend in verschiedene Stilformen der Einrichtung ein. Voraussetzung dafür ist einerseits die hochwertige Verarbeitung des Holzes, andererseits aber auch, was vertrauensvolle Schreiner für den Werterhalt echter Antiquitäten oder überragender Stilmöbel tun können. Hier kommt die Expertise der Möbelspezialisten von stilwohnen.de ins Spiel.

Nussbaum Hocker aus der Meisterwerkstatt

Wer einen Schatz wie einen echt antiken Nussbaum Hocker sein Eigen nennt, möchte alles tun, um das wertvolle Stück für nachfolgende Generationen zu bewahren. Dazu bieten die Experten von stilwohnen.de die richtige Erfahrung und das passende Werkzeug.

In der sorgfältig ausgestatteten Restaurierwerkstatt werden antike Möbel für Kunden fachgerecht aufgearbeitet. So erhalten Nussbaum Hocker zum Beispiel einen neuen Bezug, der stilistisch sowohl zur Epoche passt, als auch moderne Anforderungen an die Optik erfüllt. Die Füllung wird ausgewechselt und verstärkt, damit der Sitz noch lange für bequeme Stunden sorgen kann.

Die Arbeit wird dabei nach alter Tradition, aber mit neuesten Techniken ausgeführt, um den Werterhalt der Möbelstücke, die Sie auf stilwohnen.de finden, langfristig zu sichern und die Zeichen der Zeit sanft zu eliminieren. Dadurch erhalten zum Beispiel Bänke für das Klavier einen Glanz, als kämen sie frisch aus einer Werkstatt des Biedermeier.

Wer eine größere Auswahl und individuelle Möbelstücke nach antiken Vorbildern bevorzugt, findet bei stilwohnen.de ebenfalls passende Stilmöbel. Die Werkstatt fertigt Hocker, Kommoden oder andere Möbel nach antiken Vorlagen, die beim Holz, der Polsterung oder anderen Details behutsam an die Vorgaben der Kunden angepasst werden können.

Da es theoretisch keine Begrenzung bei der Stückzahl gibt, ist dieses Angebot nicht nur für Privatkunden, sondern auch für die hochwertige Gastronomie oder Hotellerie geeignet, bei der es auf ein stimmungsvolles Gesamtbild ankommt. Bei allen Fragen rund um antike Möbel und die Leistungen von stilwohnen.de berät das geschulte Fachpersonal gern persönlich – Schließlich geht es hier um eine langlebige und einzigartige Investition in die besten Zeugnisse des Möbelbaus.

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