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Biedermeier Konsolenschrank Nussbaum

Höhe: 86 cm
Breite: 86 cm
Tiefe: 45 cm
Holz: Nussbaum
Alter: um 1820

1.650,00 
Barock Kommode antik stil Nussbaum

Höhe: 75 cm
Breite: 120 cm
Tiefe: 70 cm
Holz: Nussbaum

2.800,00 
Louis Seize Kommode aus Nussbaum

Höhe: 84 cm
Breite: 128 cm
Tiefe: 63 cm
Holz: Nussbaum
Oberfläche: Schellack Handpolitur
Alter: 1790

3.499,00 
antike Anrichte Biedermeier um 1825

Höhe: 83 cm
Breite: 97 cm
Tiefe: 47 cm
Holz: Nussbaum
Alter: um 1825

1.499,00 
Spätbiedermeier Kommode Nussbaum

Höhe: 88 cm
Breite: 100 cm
Tiefe: 56 cm
Holz: Nussbaum
Alter: um 1850

1.600,00 
halbrunde Kommode aus Nussbaum

Höhe: 85 cm
Breite: 83 cm
Tiefe: 45 cm

1.349,00 

Historische Nussbaum-Kommoden – antike Originale oder stilvolle Reproduktionen

Seit Anfang des 18. Jahrhunderts sind Kommoden aus massivem Echtholz oder mit Furnierschicht ein unverzichtbares Möbelstück. Entwickelt wurden sie aus ihrem Vorgänger, der Truhe, die viel umständlicher zu befüllen war. Hier musste man die Gegenstände von oben einfüllen, während man die Schubladen einer Anrichte als wesentlich einfacher zu handhaben empfand. Aus der „kommoden“ Benutzungsweise leitete sich der Name des Möbels ab. Am häufigsten verbreitet sind seit dem 18. Jahrhundert Kommoden aus Nussbaumholz, die ca. die Höhe eines Tisches haben. Daneben gibt es höhere Nussbaum-Kommoden, die etwa so hoch sind wie ein Kleiderschrank. Charakteristisch für das Möbelstück ist zudem, dass es Kästen und anders als bei einem Schrank keine Türen hat. Selbstverständlich waren Kommoden auch schon vor dem 18. Jahrhundert in Gebrauch, vor allem in den Adelshäusern.

Die massive Nussbaum-Kommode in der Geschichte

Kommoden traf man seit der Renaissance hauptsächlich in den Schlössern und Anwesen der Adligen an. Sie entwickelte sich aus der Kleidertruhe heraus, die vorher das geläufige Möbelstück zur Aufbewahrung war. In der Renaissance versah man sie reichlich mit Schnitzereien und sie wiesen zum Teil figurale Darstellungen auf. Die Kommoden aus Nussbaum waren dann aber vor allem in der Zeit des Barock und des Rokoko beliebt. Hier wurden die Verzierungen noch aufwendiger und man vergoldete und versilberte die Schnitzarbeiten. Zudem bestanden die oberen Platten manchmal aus Marmor, wodurch die Anrichte zu einem edlen und repräsentativen Mobiliar wurde. Kommoden für Herren waren größer und etwa mannshoch. Oftmals wurden sie mit einem Pfeiler mit der Decke verschraubt.

Vor allem in der Epoche des Biedermeier avancierten Kommoden aus Kirsch- oder Nussbaum zu einem Möbelstück mit zentraler Bedeutung. Die Anrichten wurden weniger stark verziert und kamen nun wesentlich geradliniger daher. Zudem waren sie nicht mehr nur in Adelshäusern anzutreffen, sondern hielten in Stadtwohnungen des gehobenen Bürgertums Einzug. Die massiven oder furnierten Kommoden hatten kaum einen repräsentativen, als vielmehr einen praktischen Nutzen. Im Schlafzimmer dienten sie der Aufbewahrung von Kleidung, Tischwäsche und anderen Textilien, während sie im Arbeitszimmer für das Verstauen von Unterlagen benutzt wurden. Biedermeier-Kommoden zeichnen sich weiterhin dadurch aus, dass die Maserung des Holzes um Vordergrund steht und für die Gestaltung bewusst eingesetzt wurde. Gerne setzte man Furniere vom Nussbaum ein, die man so anbrachte, dass sich ein durchgehendes Muster ergibt. Auch die Knöpfe, die man zum Öffnen der Schubladen verwendete, waren eher schlicht gehalten. Insgesamt strahlen die Nussbaum-Kommoden der Biedermeierzeit einen gemütlichen Charakter aus.

Eine kleine Stilgeschichte der Nussbaum-Kommode

Als Antiquitäten gelten gemeinhin Möbelstücke, die älter als 100 Jahre sind. Dennoch werden historische Kommoden aus Nussbaum, die aus den 1930er- und 1940er-Jahren stammen, häufig ebenfalls als Antiquität gehandelt. Man kann hier also keine eindeutige Grenze ziehen. Allgemein gilt, dass sich der Wert und der Preis antiker Kommoden nach ihrem Alter, ihrer kunsthandwerklichen Ausstattung und ihrem Erhaltungszustand richten. Auch länderspezifische Charakteristika spielen für die Klassifizierung und den Wert eine entscheidende Rolle.

Gängige stilgeschichtliche Epochen

  • Renaissance (1500-1600): Antikisierende Elemente, die Bezüge zur griechischen und römischen Antike aufweisen, sind hier vorherrschend. Kommoden aus Holz, die mit Schnitzereien versehen sind und figürliche Darstellungen haben. Sie sind sehr selten zu finden.
  • Barock / Rokoko (1600-1770): Üppige und auffällige kunsthandwerkliche Ausstattung. Ornamente aus Holz oder Metall, die häufig vergoldet oder versilbert wurden.
  • Klassizismus (1770-1810): Man kehrte sich ab vom verschwenderischen Stil und wendete sich klassischen Linien zu. Hier fließen wieder Elemente aus der Renaissance und Antike ein. Klare Linienführungen und rechte Winkel stehen im Vordergrund.
  • Empire / Biedermeier (1800-1850): schlicht-elegante Kommoden aus Holz, die weniger der repräsentativen Wirkung dienen, sondern einen gemütlichen Charakter haben. Häufig sind sie mit Holzfurnier versehen, wobei es vor allem auf den dekorativen Effekt der Maserung ankommt.
  • Historismus / Gründerzeit (1850-1890):Man besann sich auf verschiedene historische Stilepochen zurück und griff klassische und barocke Stilelemente wieder auf.
  • Jugendstil (1890-1919): Kommoden aus Nussbaum mit organischen Formen und floralen Elementen, die üppig und filigran zugleich anmuteten. Oftmals wurden die Nussbaum-Kommoden ornamental bemalt und sie weisen zum Teil auch figürliche Darstellungen auf.
  • Art déco (1920-1949): Statt der Verspieltheit des Jugendstils herrschen nun wieder klare, geometrische Formen vor. Intarsien und Metallelemente wurden bei den Kommoden aus Holz ebenfalls geometrisch angeordnet. Auch, wenn Art déco nicht zu den Antiquitäten zählt, handelt man Möbelstücke dieser Epoche als solche.

England, Frankreich und die USA

England, Frankreich und die USA haben eigene Stilepochen, die oftmals mit der Regierungszeit der jeweiligen Herrscher zusammenfallen. In Frankreich sind es die Epochen Louis XIV (1643-1715), Louis XV (1723-1774), Louis XVI (1774-1792) und Louis Philippe (1830-1848, während in England die Epochen Gregorian (1714-1812), Regency (1812-1830), Victorian (1837-1901) und Edwardian (1901-1910) stilbildend waren. Für die USA typisch ist der Stil des Chippendale, der sich etwa seit dem 18. Jahrhundert ausgeprägt hat (1750-1780), sowie die Stilepochen Federal (1790-1815), Classical (1815-1825), Empire (1825-1845), Country and Shaker (1690-1900). Diese Stile weisen jeweils eigene Charakteristika auf, lassen sich aber dennoch mit den europäischen Stilepochen vergleichen.

Die Restaurierung historischer Kommoden aus Nussbaum

Antike Kommoden aus Nussbaum sind nach wie vor sehr beliebt. Bei stilwohnen.de finden Sie vor allem Kommoden aus der Zeit des Biedermeier in großer Auswahl. Bei den angebotenen Möbelstücken handelt es sich um alte Originale, die von unseren Fachkräften liebevoll und authentisch wieder instand gesetzt wurden. Unsere Mitarbeiter prüfen das Holz auf Schädlinge, sodass die Funktionstüchtigkeit der Nussbaum-Kommoden stets gewährleistet ist. Hierbei achten wir auf den Einsatz umweltfreundlicher Mittel für die Schädlingsbekämpfung, die darüber hinaus das Holz schonen. Alle historischen Möbel werden von uns wohnfertig aufgearbeitet und sind in einem sehr guten Zustand. Zudem haben Sie bei stilwohnen.de die Möglichkeit, Kommoden aus Nussbaum zu erwerben, die sich noch im unrestaurierten Originalzustand befinden. Gerne können Sie diese bei uns bestellen und sich anschließend an einen Restaurator ihres Vertrauens wenden. Natürlich nehmen wir die Instandsetzung auf Wunsch für Sie vor. Unsere Mitarbeiter beraten Sie und erstellen Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot für eine Kommode aus Nussbaum, die antik ist!

Selbstverständlich bieten wir auch hochwertige Reproduktionen historischer Kommoden aus Nussbaum an, die sich optimal in Wohnräume einfügen, die mit Antiquitäten möbliert sind. Bei uns erhalten Sie ein stilechtes Möbelstück, das von seinem antiken Vorbild kaum zu unterscheiden ist. Wir verwenden ausschließlich erstrangige Werkstoffe und orientieren uns sehr genau an den originalen Möbeln, was die Gestaltung, die Ausstattung, den Aufbau und die Materialauswahl betrifft. Auf diese Weise bekommen Sie hochwertige Nachbildungen, die Ihr Interieur bereichern, und echten Antikmöbeln zum Verwechseln ähnlich sehen. Günstige Reproduktionen erkennt man stets als solche, weil hier oft minderwertige Materialien eingesetzt werden und handwerkliche Details so gut wie keine Beachtung finden. Stilwohnen.de hingegen bietet Ihnen die Chance auf eine qualitätvolle Imitation, an der Sie lange Zeit Ihre Freude haben. Hierzu gehören auch Kommoden aus Nussbaum in Schwarz, Kommoden aus Nussbaum in Creme oder Kommoden in Weiß aus Nussbaum.

Bei stilwohnen.de können Sie antike Originale erwerben oder Nussbaum-Kommoden als Stilmöbel kaufen, die hochwertig gearbeitet sind. Wir beraten Sie gern.

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