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Jugendstil Stuhl Nussbaum

Höhe: 95 cm
Breite: 46 cm
Tiefe: 45 cm
Sitzhöhe: 49 cm
Holz: Nussbaum

329,00 
Biedermeier Armlehnstuhl Nussbaum

Höhe: 91 cm
Breite: 55 cm
Tiefe: 48 cm
Sitzhöhe: 46 cm
Holz: Nussbaum

630,00 
Biedermeier Schreibtischstuhl Holz Nussbaum

Höhe: 60 cm
Breite: 54 cm
Tiefe: 45 cm
Sitzhöhe: 50 cm
Holz: Nussbaum

590,00 
Chippendale Stuhl aus Nussbaum

Höhe: 91 cm
Breite: 48 cm
Tiefe: 51 cm
Sitzhöhe: 48 cm
Holz Nussbaum
Bezug: schwarz

365,00 
Polsterstuhl Nussbaum

Höhe: 89 cm
Breite: 46 cm
Tiefe: 50 cm
Sitzhöhe: 46 cm
Holz: Nussbaum

365,00 
Stuhl mit Brettsitz Nussbaum

Höhe: 94 cm
Breite: 58 cm
Tiefe: 60 cm
Sitzhöhe: 48 cm

320,00 

Der Stuhl aus Nussbaum: als bloßes Statussymbol viel zu schade

Stühle sind mittlerweile so etwas wie ein Statussymbol geworden. Wieder, muss man sagen. Denn einst war es den Herrschenden vorbehalten, sich setzen zu dürfen. Für lange Zeit ruhten sich die Menschen liegend oder hockend aus. Stühle gab es vor allem in der Form als repräsentativer Thron: übermäßig groß, reich verziert und in den meisten Fällen unbeweglich. Für einfache Leute war ein derartiges Möbel unpraktikabel und unerschwinglich. Wirklichen Nutzen besaß ein Stuhl demnach lediglich für Adlige und Reiche, um sich demonstrativ über ihre Untergebenen erheben zu können. Noch heute ist diese Bedeutung im englischen Begriff chairman, wörtlich: Stuhl-Mann, sinngemäß: Vorsitzender, deutlich präsent. Doch heutzutage gehört der Stuhl in jeden Haushalt. Und als restaurierter Nussbaum Stuhl kann er Repräsentation mit täglichem Gebrauch ideal kombinieren.

Nussbaumholz als Werkstoff für edle Stühle

Stilmöbel aus Nussbaum, ein Stuhl aus dem warmen, rötlich-braunen Holz des Baumes buchenartiger Ordnung, ist etwas ganz besonderes. Seine stark individualisierte Holzmaserung macht jedes Möbelstück zu einem Unikat. Dazu strahlt ein Stuhl aus Nussbaum Exklusivität aus. Denn Nussbaum gehört zu den seltenen Edelhölzern. Ursprünglich in Persien und der Türkei beheimatet, gedeiht der Nussbaum am liebsten als Einzelbaum. Enge Bepflanzungen ohne ausreichend Platz und Sonne sind für den Nussbaum ungünstig. Zu unterscheiden ist heutzutage zwischen dem Amerikanischen und dem Europäischen Nussbaum, wobei das Holz des Europäischen Nussbaums etwas dunkler ist und besser widerstandsfähig gegen Pilz- bzw. Insektenbefall. Das Holz des Amerikanischen Nussbaums ist dagegen etwas leichter und ähnelt mit seiner violett-rötlichen Farbe etwas mehr dem Mahagoni. Je nachdem, welches Nussbaumholz verwendet wird und mit welcher Lackierung, ein Stuhl aus Nussbaum wird stets ein Unikat sein, das edel erscheint und bequem ist.

Von Pharao bis Chippendale – ein kurzer historischer Abriss zum Stuhl aus Nussbaum

Als Möbelstück, das lediglich von einem einzelnen Menschen benutzt werden kann, steht der Stuhl im diametralen Gegensatz zur geselligen Liege. So diente der Stuhl in der Antike zuerst als Thron im Ägyptischen Reich der Pharaonen zur herausgehobenen Präsentation des gottgleichen Herrschers. In der antiken Römischen Republik saß der Praetor, der für die Rechtsprechung zuständige Magistrat, auf der sogenannten sella curulis, einem Schemel mit gekreuzten Beinen. Auch in diesem Fall verleiht die sitzende Position dem Beamten Autorität und war zudem Zeichen seiner herausgehobenen Stellung, hatte doch der kleine Bürger gar keine Zeit, sich neben Feldarbeit oder handwerklicher Tätigkeit über längere Zeit auszuruhen oder gar zu entspannen.

Der antike Stuhl als Luxusobjekt

So blieb der antike Stuhl in seiner Form als Thron den Herrschern vorbehalten, um deren herausragende Stellung aus seinem Volk zu unterstreichen. Erst mit dem Aufkommen des Humanismus im 15. / 16. Jahrhundert begann sich der Mensch als Individuum zu begreifen, weshalb nun auch verstärkt Adelige dieses neue Bewusstsein mit der Repräsentation ihrer selbst zur Darstellung brachten. Die Chippendale Stühle in der Mitte des 18. Jahrhundert waren die ersten, die in Serie produziert werden konnten und damit einer breiteren Bevölkerung zur Verfügung standen. Etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts war es Michael Thonet vorbehalten, mit seiner neuen Bugholztechnik die industrielle Massenfertigung von Stühlen einzuläuten. Auch aufgrund vieler neuer Berufe, die hauptsächlich im Sitzen ausgeführt werden, vor allem die Arbeit am Computer, gehören Stühle jeglicher Art heute zu unserem Alltag. Gerade Nussbaum Stühle aus vergangenen Epochen können daher erneut zu Repräsentationsobjekten werden – in Verbindung als Ruhepol oder Ort für ein geselliges Beisammensein.

Der Stuhl aus Nussbaum als stilistisches Gebrauchsobjekt

Frühestens ab dem 16. Jahrhundert findet sich der Stuhl als Sitzmöbel in den Wohnungen weniger vermögender Menschen. Doch die massiven Stühle dieser Zeit waren noch immer sehr schwer und daher kaum variabel einsetzbar oder leicht zu transportieren. Erst Thomas Chippendale kam im England des 18. Jahrhunderts auf die Idee, die Rückenlehnen zu durchbohren und den gesamten Stuhl damit leichter zu gestalten. Gleichzeitig waren so vielfältige kreative Ausschmückungen möglich, die den Stühlen der folgenden Stilepochen ihr unverwechselbares Aussehen verliehen.

  • Gotik (1220-1520). Stühle aus Nussbaum aus der Epoche der Gotik haben sich bis heute kaum erhalten. Allerdings ließ sich Thomas Chippendale von deren floralen Rankenformen inspirieren, so dass durch seine Stühle immerhin Elemente der Gotik überdauert haben.
  • Barock / Rokoko (1650-1770). Neben den runden, gebauchten Formen der Möbel aus der Zeit des Barock, fallen auch die polierten Oberflächen auf, die der Farbe des Nussbaumholzes eine noch intensivere Ausstrahlung sowie der Maserung mehr Tiefe verleihen. Das Rokoko ist eigentlich die nicht mehr belächelte Spätform des Barock, unterscheidet sich jedoch von ihm durch feinere Schnitzereien und die intensivere Beachtung und Einbeziehung der Holzmaserungen in die künstlerische Gestaltung der Oberflächen, etwa mittels vielteiliger Furniere.
  • Klassizismus / Empire (1770-1815). Mit dem Klassizismus besannen sich die Möbelbauer wieder auf die klaren und strengen Formen der Antike, womit dieser Stil bereits auf das Biedermeier vorgreift. Beispielsweise zieren stilisierte Palmenblätter die Rückenlehnen antiker Stühle dieser Zeit. Auch Einlegearbeiten sind beliebt.
  • Biedermeier (1815-1848). Für den Stil des Biedermeier ist das Holz des Nussbaums wohl am besten geeignet. Denn wie in keiner anderen Epoche kann der Nussbaum hier alle seine Vorzüge ausspielen: die warme rötliche Färbung des Nussbaumholzes sowie seine prominente, beinahe künstlerisch anmutende Maserung können sich in den oft einfachen, geraden Formen des Biedermeier vollends entfalten, die der Tischler zu einzigartigen Nussbaum Stühlen mit Armlehne oder ohne verarbeitet.

Zur Restaurierung des Stuhls aus Nussbaum

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