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Biedermeier Bücherschrank Kirsche

Höhe: 200 cm
Breite: 130 cm
Tiefe: 52 cm
Holz: Kirschbaum

2.899,00 
Biedermeier Schrank Blender Kirschbaum

Höhe: 170 cm
Breite: 105 cm
Tiefe: 47 cm

Biedermeier Schreibschrank Kirsche

Höhe: 186 cm
Breite: 117 cm
Tiefe: 60 cm
Holz: Kirschbaum

3.570,00 
Biedermeier Kleiderschrank Nussbaum

Höhe: 195 cm
Breite Kranz: 139 cm
Breite Korpus: 128 cm
Tiefe Kranz: 60 cm
Tiefe Korpus: 54 cm
Holz: Nussbaum
Oberfläche: Schellack
Alter: um 1820

Biedermeier Schrank Kirschbaum antik

Höhe: 168 cm
Breite: 106 cm
Tiefe: 44 cm
Holz: Kirschbaum
Alter: um 1830

Biedermeier Eckvitrine Kirschbaum

Höhe: 205 cm
Breite: 95 cm
Schenkelmaß: 64 cm
Holz: Kirschbaum

1.990,00 

Das Dekor der Biedermeier Schränke

Der Biedermeier Schrank ist schlicht im Dekor und elegant in der Ausführung. Es wird großen Wert auf die handwerkliche Qualität gelegt. Beeinflusst vom Empire und Klassizismus und angelehnt an englische Möbel von Thomas Sheraton, ist er gleichzeitig funktional und formschön.

Zierformen Biedermeier Schrank: Keine üppigen Schnörkel und Schnitzereien, selten Intarsien.

Wir finden Klotz, Kugel oder Vierkantfüße, die Seiten werden von Pilastern oder schmalen Pfeilern begrenzt. Ein Kranzgesims rundet das Design nach oben ab.

Die Türen von Biedermeier Schränken sind oft kassettiert, wodurch die Holzmaserung gut zur Geltung kommt.

Die Epoche des Biedermeier Schrank

Nach Barock und Rokoko mit ihrem unbedingten Repräsentationswillen folgte eine Ära der Bürgerlichkeit. Der Adel hatte die Macht und das Geld verloren und begüterte Bürger bestimmten den Geschmack der Zeit. Nach den Napoleonischen Kriegen sollte die Welt wieder heile und lebenswert sein. Familie und familiäres Ambiente stand stark im Vordergrund. Gemütlichkeit galt als absolut erstrebenswert zu dieser Zeit. Die Biedermeier Möbel sollten funktional sein und nicht mehr repräsentativ. Zeitlich wird dieser Stil zwischen 1815 und 1848 gesehen, regionale Abweichungen nicht eingerechnet. Er wurde größtenteils in Deutschland und Österreich kultiviert, zum Teil auch in Skandinavien. In Zeiten rasanten technischen Fortschrittes zeugten die Möbel von einem konsequenten Willen zu Privatheit und Häuslichkeit. Der Mann dominierte die Familie, die Frau beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Haushalt. Handarbeiten und Klavierspielen bestimmten ihre Freizeit und Kindererziehung war ein wichtiges Thema.

Die Holzarten des Biedermeier Schrankes

Gewählt werden vor allem helle Holzarten. Hell / Dunkel Kontraste werden nicht durch unterschiedliche Hölzer dargestellt, sondern durch Beizen beliebiger Hölzer mit Schwarz erzeugt. Die Maserung eines Holzes war ausschlaggebend für die Wahl als Möbelholz, denn glatte polierte Flächen lagen im Fokus der Möbeltischler und ihrer Kunden. Da die wirtschaftliche Lage des Einzelnen nach den Kriegswirren keine großen Sprünge zuließ, waren Massivholz-Möbel nur für einige erschwinglich. Furniere aus Kirschbaum und Nussbaum waren sehr beliebt. Die Maserung wurde dabei bevorzugt spiegelbildlich angeordnet. Um die Maserung ins rechte und beste Licht zu rücken, wurden die Oberflächen mit Schellack poliert. Regional wurden in Norddeutschland bevorzugt Walnuss und Mahagoni verarbeitet, während andere Regionen eher zu Kirsche, Birke, Birne, oder Pappel neigten.

Holzarten im Überblick

Holzart Farbe Maserung Besonderheiten
Nussbaum /Walnusshellbraun, roter oder violetter Schimmergestreift, geflammt oder wolkigformstabil, gut zu verarbeiten
Kirschegelbrot bis rotbraungleichmäßig längsgestreiftstrapazierfähig, dunkelt in einem Rotton nach
Birkeweiß mit gelben, roten oder brauen StichHell mit dunklen Fleckengutes Furnierholz
Mahagonibraun mit RotschimmergestreiftEdelholz

Die Aufgaben der Biedermeier Schränke

Neben der Aufbewahrung hatte der Schrank im Biedermeier auch eine Schaufunktion. Das Repräsentieren war zwar nicht mehr die Hauptaufgabe, aber schönes Geschirr, Bücher oder Dekorationsgegenstände zeigte man immer noch gerne.

  • Biedermeier Wohnzimmerschrank: Da im Wohnzimmer auch Gäste empfangen wurden, befanden sich hier auch die Schränke in denen man seine Schätze aufbewahrte. Zum einen waren das Bücherschränke, deren verglaste Türen einen Blick auf die private Bibliothek und damit die Belesenheit des Besitzers erlaubte. Gern nutze man den Raum in den Ecken für einen Eckschrank. Zum anderen gab es Vitrinen, die oft auch verglaste Seiten aufwiesen oder als Etagere voll verglast waren. Hier konnte man seine Sammlerstücke präsentieren. Im Wohnzimmer wurde zudem oft ein Sekretär aufgestellt, wenn es kein extra Arbeitszimmer gab. Durch die Schreibklappe wahrte man seine Privatsphäre.Sonderform: Der Blender – ein geschätzter Schrank im Biedermeier. Die äußere Gestaltung dieser Schränke entspricht nicht der tatsächlichen Innenaufteilung. So kann von außen der Eindruck entstehen, es handle sich um einen Sekretär, jedoch verbirgt sich ein einfacher Schrank mit Fächern dahinter.
  • Biedermeier Schlafzimmerschrank: Ein Kleiderschrank musste damals wie heute genügend Platz bieten um alle Kleider und Anzüge aufhängen zu können. Daneben wurden noch Fächer für die Wäsche benötigt. Es entstanden Biedermeier Kleiderschränke mit zwei bis drei Türen.Besonderheit: Der Halbschrank. Optisch erinnert er stark an eine Kommode, aber statt Schubladen hat er zwei Türen und Fächer wie ein Biedermeier Schrank – aber eben nur halb so hoch.
  • Biedermeier Küchenschrank / Esszimmerschrank: Im Esszimmer, dem Mittelpunkt des häuslichen Lebens, kamen Anrichten und Aufsatzvitrinen zum Einsatz. Hier wurde das tägliche Geschirr aufbewahrt und das schöne Geschirr präsentiert. Auch in der Küche stellte man diese Schrankform auf.
  • Biedermeier Dielenschrank: Der Dielenschrank im Entree des Hauses war meist ein großer stattlicher Biedermeier Schrank, der oft besonders geschmückt war. Bauernmalerei oder Intarsien fanden sich neben gedrechselten Ecksäulen und besonders aufwendig gestalteten Giebeln.Eine beliebte Form war der Bodenseeschrank. Typisch für diesen Schrank sind die einfachen Schweifgiebel und die Fächer und Schubladen im Inneren, die sich besonders gut für die Verwendung in der Diele eignen.

Der Biedermeier Schrank Nachbau

Wer sich heute einen echt antiken Biedermeier Schrank kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Und oft ist der Platz in den Räumen gar nicht passend. Preiswerter und passgenauer geht es mit einem Stilmöbel Biedermeier Schrank als Nachbau. Die handwerklichen Qualitäten der Tischler von heute stehen den Fertigkeiten des Tischlers aus dem 19. Jahrhundert in nichts nach. Die gewählte Holzart brilliert noch immer mit ihrer Maserung und ihrem Glanz. Für den Laien ist es schwierig die Reproduktion vom Original zu unterscheiden. Auf stilwohnen.de stehen wir Ihnen gerne mit unserem Fachwissen zu Seite und beraten Sie gern zum Thema: Biedermeier Schrank Nachbau detailliert und passend zu Ihren Wünschen.

Sie haben bereits einen Biedermeier Schrank und möchten ihn restauriert haben? Auch hierbei stellen wir Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.

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