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Kulissentisch ausziehbar 4 m Nussbaum im Biedermeierstil

Höhe: 80 cm
Breite: 160 cm
Tiefe: 120 cm
Ausziehbar: 4 x 60 cm – 400 cm
Holz: Nussbaum

4.299,00 
Nussbaum Esstisch mit abgerundeten Ecken

Nussbaum Esstisch mit abgerundeten Ecken
Höhe: 78 cm
Breite: 110 cm
Länge: 180 cm
Ausziehbar auf: 250 cm
Holz: Nussbaum

2.700,00 
Biedermeier Ausziehtisch rund Kirsche

Höhe: 78 cm
Breite: 120 cm
Tiefe: 120 cm
Ausziehbar: 380 cm
Holz: Kirschbaum

2.999,00 
großer Kulissentisch Louis Seize Antik Stil

Höhe: 78 cm
Breite: 85 cm
Länge: 330 cm

2.600,00 
Kulissentisch Kirschbaum 380 cm

Höhe: 78 cm
Länge: 380 cm
Tiefe: 120 cm
Holz: Kirschbaum

2.999,00 
Kulissentisch oval Nussbaum

Höhe: 79 cm
Breite: 110 cm
Länge: 370 cm
Holz: Nussbaum

3.500,00 

Der Kulissentisch als Stilmöbel – allgegenwärtig und doch besonders

Der Tisch – eine weltbewegende Erfindung wie das Rad. Ein Gebrauchsgegenstand in zahlreichen Varianten, der seit alters her das soziale, kulturelle und geschäftliche Leben der Menschen begleitet. Bei Verhandlungen setzt man sich an einen Konferenztisch, möchte man eine Einigung in einer Streitfrage erzielen, wird der runde Tisch bemüht. Staatsmänner lassen sich gern an ihrem gewichtigen Schreibtisch ablichten, Babys bevorzugen den Wickeltisch. Später sitzen wir am Stammtisch, manchmal auch am Katzentisch, aber am liebsten am Esstisch. Denn von allen Tischen ist der Esstisch derjenige, der uns am meisten Wohlbefinden schenkt. Wir kommen zusammen mit der Familie und Freunden, essen, trinken, pflegen ein leichtes Tischgespräch, lachen und entspannen uns mit einer angenehmen Tischkultur.

Auch in früheren Zeiten war der Esstisch bereits ein Ort der zwanglosen Kommunikation. Der Begriff Tisch ist entstanden aus dem germanischen Essgeschirr, einer Schüssel mit Beinen. Schon im Mittelalter kennen wir lange Tafeln. Auf Böcke wurden Tischplatten aufgelegt und mit einem Tuch bedeckt, das gleichzeitig als Serviette dienen konnte. Nach dem Mahl wurden die Tafeln aufgehoben und weggeräumt, der Platz konnte nun für weitere Vergnügungen genutzt werden.

Die Renaissance entdeckte den runden Tisch neu, der heute noch gebräuchliche Zargentisch wurde erstmals im 16. Jahrhundert gebaut. Die Beinformen waren unterschiedlich, der Norden bevorzugte die Balusterform holländischer Prägung, der Süden hielt sich mehr an den italienischen Geschmack. Im 17. und 18. Jahrhundert dominierte der ausziehbare Esstisch dann die Speisezimmer. In den Salons fand vermehrt die zierlichere Variante des Beistelltisches in verschiedenen Ausformungen Anwendung.

Auch heutige Tische sind in ihrer Form nicht anders, allerdings haben neue Materialien den Esstisch erobert. Nach einer Zeit, in der Essen zur Nebensache wurde, wird nun wieder vermehrt eine gesellige Tischkultur gefördert. Ob stylisch in neuen Materialen oder klassische Kulissentische – schön eingedeckt sind sie ein Stück Kultur.

Der Kulissentisch ausziehbar – eine Definition

Aus dem Theater kennen wir die Kulissen und setzen sie oft mit dem Bühnenbild gleich. Dabei sind die Kulissen nur die verschiebbaren Teile des Bühnenbildes und nun wird auch klar, woher klassische Kulissentische ihren Namen haben. Auch sie haben verschiebbare Teile und zwar immer in der Mitte. Werden an den Kopfenden Platten ausgezogen, sprechen wir von einem Auszugtisch. Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet ein Kulissentisch einen übergroßen Esstisch, unabhängig davon, ob er ausziehbar ist oder starr. Kulissentische in antiken Stil haben oft keine Auszugsfunktion, weil die Räume, für die sie gebaut wurden einfach ausreichend Platz boten.

Die Verlängerungsplatten für einen ausziehbaren Kulissentisch können bereits integriert sein und werden mittels eines Mechanismus gehoben oder der Tisch wird auseinander gezogen und die Platten werden von oben eingesetzt. Die letzte Möglichkeit erlaubt es, den Tisch in verschiedenen Varianten zu verlängern. Das Schöne an einem klassischen Kulissentisch ist, dass er nur den Platz beansprucht, den er auch benötigt.

Ein ausziehbarer Kulissentisch muss nicht zwangsläufig rechteckig sein, auch runde Tische sind durch Einsetzen von Mittelplatten erweiterbar, sie bekommen dann jedoch eine ovale Form. Bei Tischen mit einem Mittelfuß ist das Erweitern nur möglich, wenn der Fuß teilbar ist.

Stilmöbel Kulissentisch - rund oder eckig – eine Frage der Vorlieben

runde Formeckige Form
alle Plätze haben dieselbe WertigkeitPlätze können betont werden (Kopfseiten / Mitte)
Mittelfuß garantiert Beinfreiheit für alle
verändert beim Verlängern seine Formbehält beim Verlängern seine Form
Kommunikation nach allen Seiten möglichKommunikation nur in unmittelbarer Nähe möglich
Speisen in der Mitte können von allen erreicht werdenSpeisen müssen herum gereicht werden

Die Maße eines Kulissentisches

Welche Maße sollte man für seinen Esstisch einplanen? Die Tischhöhe ist abhängig von der Sitzhöhe und der eigenen Körpergröße. In einem Haushalt mit unterschiedlich großen Menschen kann die Höhe des Esstisches zwischen 72 und 76 Zentimeter betragen.

Bei einem Zargentisch muss auf genügend Beinfreiheit geachtet werden. Beinfreiheit ist das Maß zwischen Boden und Zarge oder Tischplatte. Die Faustregel dafür lautet 27 bis 32 Zentimeter höher als die Sitzhöhe. Bei Stühlen mit Armlehnen ist deren Höhe zu beachten, denn sie müssen unter den Tisch passen.

An Platzbedarf beim Essen rechnet man in der Breite 60 Zentimeter und in der Tiefe 40 Zentimeter. Wenn am Kopfende ein Stuhl gestellt wird, kann der erste Teller der Längsseite demzufolge erst nach 40 Zentimeter gelegt werden, der nächste dann nach 60 Zentimeter. An einem 240 Zentimeter Tisch haben somit 8 Personen Platz, wenn an den Kopfenden keine Stühle stehen. Diese Maße gelten für die einmalige Bewirtung von Gästen, essen regelmäßig Personen an einem Tisch, empfiehlt es sich, etwas mehr Platz einzuplanen – dann wären 6 Personen ein gutes Maß.

Die oben beschriebene Formel kann man auf jede Anzahl von Personen anwenden. Ein Kulissentisch für 16 Personen muss folglich mindestens eine Länge von 480 Zentimeter haben.

Für Schüsseln und Terrinen kommen nun in der Mitte noch 20 Zentimeter hinzu, das bedeutet die Tiefe eines Esstisches sollte 100 Zentimeter nicht unterschreiten. Wer berechnen möchte wieviel Platz seine Essgruppe benötigt, schlägt auf die Tischtiefe noch 30 Zentimeter in jede Richtung auf. Dies ist der Platz den man braucht, um bequem seinen Stuhl zurückzuschieben und aufzustehen.

Ist der Kulissentisch ausziehbar, beachten Sie bitte folgendes:

  • Der Auszug muss leicht bedienbar sein. Bei Schienenführung ist eine Kugellagerung hilfreich
  • Der Kulissentisch muss in kleinem wie im großen Zustand sicher stehen und darf nicht wackeln oder kippeln
  • Die Tischbeine müssen immer Beinfreiheit gewährleisten
  • Ist der Tisch ausgezogen länger als 350 Zentimeter, werden Zwischenstützen benötigt. Diese müssen so unterfüttert sein, dass sie beim Ausziehen den Boden nicht beschädigen

Kulissentisch - die individuelle Wahl

Ein Stilmöbel Kulissentisch ist ein Schmuckstück in jeder Wohnung, vor allem wenn der Kulissentisch in antikem Stil mit Intarsien oder umlaufenden Bändern geschmückt ist. Auch die Wahl der Stühle trägt zum Gesamteindruck bei. Armlehnen machen einen Stuhl zwar bequemer, können am Kulissentisch aber störend sein. Wichtiger bei der Wahl ist die Harmonie zwischen Tisch und Stuhl. Eine Auswahl unterschiedlicher Stühle finden Sie hier.

Dabei spielt es keine Rolle, ob sie einen Kulissentisch für 16 Personen planen oder für acht – der Gesamteindruck ist entscheidend. Der Platz der zur Verfügung steht, bestimmt die Funktionen, ob ausziehbar oder starr. Genauso wie die Geschmäcker bei den Oberflächen auseinander gehen. Für die einen kommt nur Hochglanz in Frage, die anderen schwören auf Seidenmatt. Grundsätzlich ist im Bereich der Stilmöbel der Rat eines Fachmannes hilfreich. Auf stilwohnen.de steht man Ihnen gerne zur Seite.

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