Kirschbaum-Couchtische
Kirschbaum-Couchtische wirken edel und gemütlich zugleich. Ihr warmes Holz passt zu einem Sofa im Biedermeierstil ebenso wie zu modernen Möbeln. Ein Tisch mit zwei Ebenen bietet zudem Platz für Zeitschriften und Spiele und hält die Oberfläche frei.
Kirschbaum-Couchtisch und Sofa – eine sinnvolle Einheit
Die Geschichten des Couchtisches und des Sofas sind eng miteinander verbunden. Sofa und Couchtisch gehören zusammen und bilden eine Einheit.
Vom Ruheplatz zum Mittelpunkt des Wohnzimmers
Bereits die alten Ägypter kannten dem Sofa ähnliche Sitzmöbel. Bei den alten Griechen diente die sogenannte Kline zum Ruhen und zum Einnehmen von Speisen. Sofas, wie wir sie heute kennen, wurden ab dem 16. Jahrhundert in Deutschland und England hergestellt. Sie waren teuer und blieben daher zunächst den Reichen vorbehalten. Sie verfügten noch nicht über die heute übliche Rückenlehne, sondern über eine erhöhte Seitenlehne. Man stellte sie in Privatzimmern auf und ruhte sich halb liegend auf ihnen aus.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Sprungfederung erfunden, die eine dickere Polsterung erforderte. Infolgedessen wurden die Sofas bequemer. Seit der Industriellen Revolution konnten Sofas in Massenproduktion angefertigt werden, doch sie blieben noch immer ein Luxusgut. Wer ein Sofa besaß, stellte es stolz im Wohnzimmer auf, meist zusammen mit einem Tisch und häufig mit zwei Sesseln als Sitzgarnitur.
Im 20. Jahrhundert wurden die Sofas günstiger. Die Sitzgarnitur mit Sofa und Sesseln sowie einem Couchtisch bildet seitdem in den meisten Familien den Mittelpunkt des Wohnzimmers. In der heute üblichen niedrigen Form ist der Couchtisch ideal für ein gemütliches Beisammensein. Dabei kann man sich beispielsweise im Kreis der Familie oder mit Freunden unterhalten oder das Fernsehprogramm verfolgen.
Ablage und Aufbewahrung am Sofa
Ein Couchtisch mit zwei Ebenen bietet Möglichkeiten der Aufbewahrung, zum Beispiel für Zeitschriften oder Gesellschaftsspiele. So bleibt die glatt polierte Oberfläche frei und kann ihre Wirkung im Raum ideal entfalten.
Kirschbaumholz im Möbelbau
Der Kirschbaum-Couchtisch wirkt edel und gemütlich zugleich, denn Kirschbaumholz ist eine der schönsten einheimischen Holzarten. Aufgrund der warmen, rötlich-braunen Farbe des Kernholzes wird es im Möbelbau sehr geschätzt. Dabei verändert sich das Holz im Laufe der Jahre durch Lichteinfluss und bekommt eine dunklere, attraktive Farbe. Das Splintholz an der Außenseite eines Stammes ist meist heller als das Kernholz.
Bereits seit dem 16. Jahrhundert wird Kirschbaum gern im Möbelbau genutzt. Die Möglichkeiten sind beinahe endlos. Aus Kirschbaumholz werden Schränke, Tische, Stühle, Sofas, Schreibtische und Kleinmöbel hergestellt. Daneben verwendet man Kirschbaumholz für den hochwertigen Innenausbau, zum Beispiel für Parkett und Decken- oder Wandverkleidungen.
Biedermeier, Massivholz und Furnier
Auch im Möbelstil des Biedermeiers (1815–1848) wurden edle Holzarten wie Kirschbaum und Nussbaum gerne verwendet. Biedermeier-Sofas und Tische sind aufgrund ihrer relativ schlichten, zeitlosen Formen und der schönen Hölzer auch heute noch sehr beliebt.
Bei der Qualität des Holzes gibt es keine Unterschiede zwischen wild im Wald gewachsenen Kirschbäumen und solchen aus Obstplantagen. Allerdings ist ein gewisser Mindestumfang der Baumstämme notwendig, damit sich eine Verwendung im Möbelbau lohnt.
Da die Nachfrage das Angebot übersteigt, wird Kirschbaumholz häufig als Furnier genutzt. Furniere sind sehr dünne Blätter aus Holz, die durch Schneiden oder Sägen vom Stamm abgetrennt werden. Diese werden auf weniger edle Hölzer aufgeleimt. Daneben wird Kirschbaumholz auch als Massivholz verwendet. Aufgrund der feinporigen Struktur bereitet die Oberflächenbehandlung von Kirschbaumholz keine Schwierigkeiten.
Kirschbaum-Couchtische harmonisch kombinieren
Bei der Wahl eines Kirschbaum-Couchtisches sollte darauf geachtet werden, dass dieser mit dem Fußboden, der Farbe der Wände und den übrigen Möbeln harmoniert. Falls ein Parkettfußboden vorhanden ist, sollte dieser zum Kirschbaum-Couchtisch passen. Sehr edel wirkt eine Zusammenstellung ähnlich dunkler Farbtöne, wie zum Beispiel Nussbaum, Mahagoni oder dunkel gebeizter Hölzer, mit einem Couchtisch in Kirschbaum. Ein interessanter Kontrast ergibt sich durch die Verbindung einer sehr hellen Holzart, wie Birke, Buche oder Fichte, mit dunklem Kirschbaumholz.
Falls es sich bei dem Kirschbaum-Couchtisch um relativ helles Splintholz oder junges Kernholz handelt, ist ebenfalls eine Kombination mit dunklen Hölzern sinnvoll. Dadurch wird die edle Wirkung des Kirschbaum-Couchtisches verstärkt. Am besten sollten nicht mehr als drei Holzarten in einem Raum miteinander kombiniert werden.
Stilmöbel und moderne Möbel im Wohnzimmer
Bei der Kombination von Kirschbaum-Couchtischen mit anderen Möbeln wirkt es besonders elegant, wenn die weiteren Möbel ebenfalls aus Kirsche gefertigt sind. Dabei empfiehlt sich ein Kirschbaum-Sofa im Biedermeierstil, zum Beispiel in einem edlen, rötlich-braunen Farbton. Viele unserer Kunden haben auch Stilmöbel oder moderne Möbel in Weiß und als Highlight einen schönen Kirschbaum-Couchtisch.
Sessel, Stühle, Hocker, Beistelltische, Kommoden, Schränke und Spiegel aus Kirschbaum eignen sich ebenfalls für das Wohnzimmer und lassen sich mit einem Couchtisch aus Kirsche kombinieren.
Sehr schön wirken dabei Polstermöbel aus dem Biedermeier, die häufig mit dunkelblau gestreiften Stoffen bezogen wurden.
Eine Zusammenstellung von antiken und modernen Möbeln ist grundsätzlich möglich. So kann zum Beispiel ein gemütliches, elegantes Biedermeier-Sofa mit einem schlichten, modernen Kirschbaum-Couchtisch kombiniert werden.
Antike Couchtische aus Kirschbaum werden bei stilwohnen.de fachgerecht restauriert.
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